Anders wohnen

Gemeinsam anders wohnen

Gemeinsam anders wohnen
Die Unterstützer des Konzepts

Die Bürgerinitiative „Gemeinsam anders wohnen“ wurde von Sebastian Oppermann gegründet und umfasst inzwischen ca. 50 Interessierte. Mit dem Kooperationspartner MARO ist ein genossenschaftliches Wohnprojekt in Holzkirchen geplant, bei dem sich alle Beteiligten sowohl in der Konzeption als auch im späteren Wohnen einbringen sollen. Dabei geht es nicht nur um Wohnungsgrundrisse und Gebäudeeinrichtungen, sondern vor allem auch um die Ausgestaltung dessen, wie Gemeinschaft und das Zusammenleben gefördert werden können.
Die Nachbarschaftshilfe ist ein zentraler Punkt bei der späteren gemeinsamen Bewohnung der Wohnanlage.

Kontakt: Sebastian Oppermann – gemeinsamanderswohnen@gmx.de

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Beispiele für Tiny Houses
Beispiele für Tiny Houses

Tiny-House-Siedlung

Der Beriff „Tiny-House“ stammt aus den USA und bezieht sich auf Kleinsthäuser und Mikro-Häuser mit etwa 15 bis 35 m² Grundfläche. Er bezeichnet Wohnraum, der als Erst- oder Zweitwohnsitz genutzt werden kann. In Deutschland hat sich der Begriff hauptsächlich für die mobilen Tinyhouses durchgesetzt. Jene, die auf Anhängern gebaut werden und durch die deutsche Verkehrsordung klaren Grenzen und Anforderungen unterliegen, denn ohne Sondergenehmigung darf so ein Anhänger nicht höher als 4m und nicht breiter als 2,55m sein. Die Länge variert, allerdings lassen sich Anhänger mit einer Länge von über 7 Metern nicht bequem durch Deutschland transportieren.

 

Gründe um in ein Tinyhouse zu ziehen

Es gibt ideelle, ökologische  und wirtschaftliche Gründe:

  • Das Leben in einem Tinyhouse hilft den Menschen ihren ökologischen Fußabdruck  zu optimieren. Sie reduzieren ihren Besitz auf das Wesentliche, da der Stauraum stark begrenzt ist.
  • Da das Tinyhouse auf Rädern steht, kann die Erde darunter weiter atmen. Keine Versiegelung.
  • Dadurch, dass es sich um einen Anhänger handelt, der das Umziehen erleichtert, bleiben die  Bewohner flexibel und können einem Studienplatz oder Arbeitstelle hinterherziehen.
  • So ein kleiner und gut isolierter Raum kann mit wenig Energieaufwand beheizt und warmgehalten werden. Die Isolierung entspricht der europäischen Norm und einem Energiesparhaus, bzw. Passivhaus. Es gibt veschiedene Formen des Heizens auch in einem Tinyhouse. Der klassische Holzofen, der Anschluß an die örtliche Erdwärme und natürlich andere herkömmliche Heizarten.
  • Das Tinyhouse ermöglicht einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Rohstoffen, da viele Tinyhouses ein eigenes natürliches Wasseraufbereitungssystem und Trockentoiletten beinhalten und als verwendetes Baumaterial ausschliesslich Holz verwendet wird. Das wiederum erhöht die Lebensqualität enorm, da Holz auf den Menschen heilend wirkt.
  • Ein Tinyhouse ermöglicht bezahlbaren, gesunden, ökologischen Wohnraum für Normalverdiener wie Lehrer, Beamte, Erzieher, Alleinerziehende, Rentner, Witwen, Studenten, Lehrlinge, Angestellte in sozialen Berufen und und und …
  • Der einzelstehende Wohnraum bietet genügend Rückzugsmöglichkeiten und ein unabhängiges Leben im Eigenheim und dient der Altersvorsorge.
  • Das Leben in einer Tinyhousesiedlung jedoch bietet Anschluß, Gemeinschaft und Unterstützung. Es kann gemeinsam ein Acker bewirtschaftet werden, Kinder können betreut werden, ältere Menschen können unterstützt und eingebunden werden, kulturelle Angebote können entstehen, Projekte wie Carsharing machen hier Sinn.

Tiny-House-Siedlung in Holzkirchen

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Anprechpartner zum Thema Tiny-House: Julia Engl, Tel 0151-56382557, EMail: halevou@gmail.com